Leitbild
Konzeption
Sommerfest 2010
Qualitätsmangement abgeschlossen
Freudige Überraschung
Ein Name zum Geburtstag
Kaffee beim Gospelchor
5jähriges Jubiläum am 08.11.09
Benutzungsordnung
Kinderbibeltag
Krippenspiel 2011
Chorchronik
Neuanmeldung Kinder/Jugendchor
Besonderer Abendgottesdienst
Anmeldung neuer Konfirmanden
Konfirmation 2011
Konfirmand/innen 2010-12
Konfimandenhelfer

Der Besuchsdienst

Im Jahr 2005 gründeten wir nach einer gründlichen Vorbereitung in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk und Pfr. Hans Martin Wirth, sowie Frau Dr. Doris Deutsch unseren Besuchsdienst.

Folgende Überlegungen waren für uns leitend:

MENSCHEN WARTEN AUF EINEN BESUCH
Es gibt Menschen, die auf einen Besuch warten. Sie sind einsam oder suchen die Ansprache. Sie wünschen sich jemanden, der ihnen zuhört oder sie auf andere Gedanken bringt.

MENSCHEN MÖCHTEN GERNE ANDERE BESUCHEN
In unseren Gemeinden leben Frauen und Männer, die gerne andere Menschen besuchen möchten. Vielleicht können sie gut zuhören oder sind angenehme Gesellschafter. Vielleicht tut es ihnen gut, gebraucht zu werden oder sie erkennen darin eine sinnvolle Aufgabe für sich.

MENSCHEN SIND IM GLAUBEN MITEINANDER VERBUNDEN
Kirche ist nicht nur eine Organisation. Von ihrer Bedeutung ist sie Gemeinschaft der Glaubenden, wie es im Glaubensbekenntnis formuliert ist.
Eine Gemeinschaft ist ein lebendiges Miteinander, das gepflegt werden muss. Die Besuche sind eine Möglichkeit, diese Verbundenheit auszudrücken.
In der Bibel wird über viele Besuche erzählt. Wie heilsam ein Besuch sein kann, wird besonders schön in der Geschichte vom Zöllner Zachäus (Lk 19) erzählt. In dem Gleichnis vom Weltgericht (Mt 25) ist der Besuch ein Beispiel dafür, dass Menschen durch ihre Besuche bei Gefangenen und Kranken ihre gegen­seitige Verantwortung wahrnehmen, die Gott von ihnen erwartet. Jakobus (1,27) fordert die Gemeinde zum Besuch bei Witwen und Waisen auf und bezeichnet dies als Gottesdienst. Auch der Missionsbefehl (Mt 28,19) kann so verstanden werden, dass das Hingehen zu Menschen dem Willen Gottes entspricht - freilich mit dem Ziel, sie zum Glauben einzuladen.
Es gibt aber auch andere Begründungszusammen­hänge für einen Besuchsdienst.
Zum einen hat es mit dem Verständnis von Kirche zu tun. Sie ist "Gemeinschaft der Heiligen" (Glaubensbekenntnis). Ihre Mitglieder sind Priesterinnen und Priester ("Priestertum aller Gläubigen" 1Petr. 2,9) und gelten als Brief Christi (2 Kor 3,3).
Zum anderen können Besuche ein Ausdruck dafür sein, dass jemand seine Begabungen und Kräfte, die Gott ihm gegeben hat, sinnvoll einsetzt (s. das Gleichnis von den anvertrauten Pfunden Lk 19).
Oder Christen drücken damit ihr Verständnis von Nächstenliebe (s. Mt 22, 34-40) aus und nehmen den Maßstab von Paulus ernst: Einer trage die Last des anderen, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen (Gal 6,2). Sie bemühen sich, über­forderte Menschen zu entlasten und sie in schwierigen Zeiten zu begleiten.
Wer gezielt bestimmte Personengruppen aufsucht, kann sich zudem auf den christlichen Auftrag berufen. Dies gilt beim Besuch von Kranken (s. Mt 25,36; Lk 5,31), Trauernden und Alleinlebenden (z.B. Jak 1,27) und bei Gefangenen (s. Mt 25,36); wobei diese Personengruppen auch für andere Menschen in ähnlichen Situationen stehen.
Die kirchliche Besuchsdienstarbeit muss unserer Meinung nach im christlichen Glauben wurzeln, um Bestand zu haben.
Das alte Wort:"Der Herr selbst muss das Haus bauen, sonst arbeiten die Bauleute umsonst." (Ps 127,1) ist für kirchliche Arbeit eine entscheidende Richtschnur.
Ca. 7-8 Personen aus Wettesingen besuchen regelmäßig ältere, kranke oder behinderte Menschen.
Zusätzlich überbringen die Mitglieder des KV Menschen, die nicht mehr zum Gottesdienst kommen können, wöchentlich den Sonntagsgruß. Ca. 20 Personen aus Wettesingen erhalten regelmäßig diesem kleinen Brief mit der Predigt für den Sonntag und guten Gedanken für die Woche.
Eine Kirchenvorsteherin besucht alle Gemeindeglieder zwischen dem 71. und 75. Geburtstag und überbringt einen Gemeindegruß.
Zum 70. Geburtstag und dann ab dem 75. Geburtstag übernehme ich selbst die Besuche.
14tägig besuche ich die Kranken im Krankenhaus in Warburg und Volkmarsen. Besuche in den Kliniken in Kassel und Hofgeismar übernehme ich bei Bedarf.
Ein bis zweimal im Jahr mache ich Besuche in den Seniorenheimen in Elbenberg, Wolfhagen, Scherfede und Rhoden.